Urbane Produkte

Ein neuer Ansatz zur Gestaltung urbaner Qualitäten: Systematische Entwicklung vernetzender Stadtbausteine, die – umsichtig und als steuerbare Produkte konzipiert – wertvolle Effekte versprechen. arrow icon

Urbanität setzt wertschöpfende Standortfaktoren frei und das sogenannte „urbane Lebensgefühl“ ist gefragter denn je – in Städten sowie außerhalb. Dabei machen die sich stets verändernden Strukturen – ob aus demografischer Sicht, bzgl. Wohn- und Arbeitsformen, im Bereich des Einzelhandels oder in Sachen Mobilität – immer wieder neue Ideen erforderlich. Dieser Herausforderung stehen Stadtplaner*innen, Politiker*innen, Investor*innen, Entwickler*innen verstärkt – irgendwie gemeinsam – gegenüber. Doch wie funktionierende Urbanität schaffen? Wie für echte Vernetzung sorgen? Wie sicherstellen, dass alle, die zu einer Standortqualität beitragen, auch von ihrer Lage profitieren können? Und natürlich die Gretchenfrage: Was bedeutet Urbanität überhaupt – heute und in Zukunft?

Urbanität ist keine Ware, doch urbane Räume brauchen gut geplante und steuerbare Produkte, die attraktiv und gewinnbringend sind. Mit unserem Ansatz, URBANE PRODUKTE zu definieren und zum Leben zu erwecken. Ausgehend von einer fundierten Auseinandersetzung mit Ziel- und Bedürfnisgruppen mischen und vernetzen wir Nutzungen auf eine Weise, die sich positiv auf die gesamte Umgebung und Nachbarschaft auswirkt, die stimmig, anregend und einladend ist und die ein erfolgreich führ- und vermarktbares Geschäftsmodell eröffnet.

Weitere Formate:

Das Neue Gartenfeld in Berlin-Spandau

Im Rahmen der Entwicklung des ca. 60 Hektar großen, neu entstehenden gemischten Quartiers „Das Neue Gartenfeld“ in Berlin-Spandau galt es, die Erschließung und Aktivierung der zahlreichen Erdgeschoss- und Gewerbeflächen systematisch zu lösen und einen Masterplan zu entwerfen – unter Berücksichtigung der hohen baulichen Dichte, hybrider Architekturen (Bestand/Neubau), heterogener Nutzungsstrukturen und des besonderen hiesigen Landschaftsraums.

Ehemalige Zuckerfabrik in Ketzin

Auf dem 200.000 m² großen Gelände einer ehemaligen, zum Teil denkmalgeschützten Zuckerfabrik am Rande des Brandenburger Ortes Ketzin ist die Vision für ein gut vernetztes Refugium von kosmopolitischem Charakter entstanden – inmitten der Wasserlandschaft „Untere Havel“. Erzeugt wurden starke Bilder von künftigen Nutzungskontexten, Raumzügen und Erlebnisqualitäten.

Kottbusser Tor

Für die öffentlichen Bereiche und Zugänge der platzprägenden Wohnanlage am lebhaften und berüchtigten Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg durften wir innovative „mikroarchitektonische“ Konzepte und raumstrategische Interventionen vorschlagen, die helfen sollen, das allgemeine Sicherheits- und Wohlgefühl für Mieter*innen, Besucher*innen und Gewerbetreibende zu verbessern.

Neuköllner Sonneninsel

Aus einer einfachen Logistikhalle entsteht eine neue Nutzungstypologie: Die revitalisierte Architektur im Zentrum der Neuköllner Sonneninsel – die „Community Hall“ – zitiert die frühere Hallenstruktur des Gebäudes und macht ein völlig neues Raumprogramm möglich: zeitgemäß, flexibel interpretierbar, offen, verbindend, einladend.

Bikini Berlin Pool

Um im Herzen von Bikini Berlin eine außergewöhnliche, lebendige Struktur zu schaffen, die zuverlässig „pulsiert“ und immer wieder aufs Neue inspiriert, haben wir den „Pool“ als urbanes Produkt entworfen. So wurde durch flexibel positionier- und bespielbare Pop-up-Boxen das Erdgeschoss des Hauses zum ersten Concept Floor der City West.

Öffentliche Parks

Um Grün Berlin – als Tochter des Landes Berlin für über 800 Hektar öffentliche Freiräume und Parkanlagen verantwortlich – bei der Etablierung zukunftsfähiger Ansätze für das Management öffentlicher Parks zu unterstützen, haben wir ein Konzept mit Servicephilosophie ausformuliert, das die Betreiberin ermächtigt , alle Orte nachhaltig zu gestalten, besondere Qualitäten zu erhalten und erfolgreich auszubauen.

realisiert für:

Bayerische Hausbau
BEOS
Brauerei Gebr. Maisel 
BUWOG
Gewobag
Grün Berlin
GSG Group
Planungsgemeinschaft Das-Neue-Gartenfeld 
UTB 

relevant für:

Alle, die attraktive, gut vernetzte bzw. vernetzende städtische Qualitäten schaffen möchten, und dabei mit der Frage nach der Gestalt- und Steuerbarkeit von Prosperität in urbanen Kontexten konfrontiert sind.

– Quartiersentwickler*innen
– Städte
– Regionen